Endlich wieder Weidezeit!

Nun ist es endlich soweit - für unsere Pferde steht die schönste Zeit des Jahres bevor...- die Weidesaison!

Damit Ihr Pferd den Übergang von der winterlichen "Stall-Fütterung" auf die Weidezeit gut übersteht, haben wir hier einige Tipps für Sie zusammengetragen.

Das Anweiden

Wichtig ist zunächst das sorgsame Anweiden - bei uns hat sich ein 4-Wochen-Plan zum Anweiden bewährt. Wir beginnen in der ersten Woche mit 15 Minuten grasen an der Hand. Diese Dauer wird vom ersten Tag an über die Woche langsam gesteigert. In der zweiten Woche steigern wir die Zeit um weitere 15 Minuten - und kommen am Ende der zweiten Woche auf eine halbe Stunde. So erreicht man nach den 4 Wochen des Anweidens 1 Stunde und kann im weiteren Verlauf die Weidezeit dann wöchtenlich um eine halbe Stunde steigern.

Dieses Verfahren hat sich bei unseren Pferden bewährt - bei kranken, rehe- oder kolikanfälligen Pferden, würde ich Ihnen empfehlen die Anweidestrategie - individuell auf Ihr Pferd abgestimmt - mit Ihrem Tierarzt zu besprechen.

 

Ich würde Ihnen empfehlen darauf zu achten, dass Ihr Pferd VOR dem Weidegang möglichst viel Heu frisst. Dies bremst den Heißhunger auf das frische Gras. Wir füttern unseren Pferden vor dem Weidegang kein Kraftfutter, da es durch die Kombination von Kraftfutter und eiweißreichem Gras leicht zu Verdauungsproblemen durch Fehlgärungen kommen kann.

 

Warum muss dieser "Aufwand des Anweidens" eigentlich betrieben werden?

Die hängt damit zusammen, dass die Zusammensetzung der Mikroorganismen im Pferdedarm - also der Darmflora, maßgeblich davon abhängt was Ihr Pferd frisst. Grob bildlich können Sie sich das so vorstellen, dass sich die Darmflora auf die Fütterung einstellen muss und sich sozusagen, darauf "spezialisiert". Das heißt, wenn ein Pferd über den Winter vermehrt und überwiegend mit Heu gefüttert wurde, ist die Darmflora auch auf eine überwiegend rohfaserreiche, eiweißarme Nahrung eingestellt. Frisches Gras ist hingegen genau das Gegenteil - rohfaserarm und eiweißreich.

Nimmt Ihr Pferd nun vermehrt Gras zu sich, kommt es zu einer Umschichtung in der Darmflora. Bildlich ausgedrückt stirbt quasi ein Teil der "Rauhfutter-Spezialisten" ab, und die Bakterien, die "Experten" für die Verdauung von Gras sind vermehren sich. Bei der Umschichtung der Darmflora entstehen Giftstoffe, die Fehlgärungen und Verdauungsprobleme auslösen können. Deshalb ist es so wichtig, Ihr Pferd langsam an die Futterumstellung heranzuführen, damit diese Umschichtung der Darmflora nicht aprupt erfolgt. Erfolgt sie zu schnell oder aprupt drohen schlimme gesundheitliche Probleme wie Koliken oder Hufrehe. Vor diese Hintergrund ist es auch sehr wichtig, dass die Pferde in der Weidesaison konstant Gras bekommen - auch bei schlechtem Wetter! Die Darmflora ist auf die regelmäßige Zufuhr von Gras dann gewöhnt und wenn eine längere Pause über mehrere Tage oder Wochen eintritt, ändert sich die Flora wieder und es müsste wieder langsam mit dem Anweiden begonnen werden.

Um das Anweiden zu erleichtern und die Gefahr von damit verbundenen gesundheitlichen Problemen zu reduzieren empfehlen wir in dieser Zeit begleitend das Magnozym der Firma iWEST zu füttern. iWEST Magnozym ist in der Lage Toxine (Giftstsoffe), die im Rahmen der Veränderung der Darmflora entstehen zu binden, damit sie mit dem Kot ausgeschieden werden können. Dadurch wird der gesamte Organismus und auch natürlich die Leber entlastet, die Gefahr von Fehlgärungen reduziert und der Aufbau einer stabilen Darmflora unterstützt.

Juckreiz und Sommerekzem

Ganz besonders tolle Erfolge konnten wir mit dieser Strategie bei einem unserer Pferde, das eine extreme Neigung zu Allergien und Sommerekzem hatte, feststellen. Frau Dr. Meyer erklärte mir einmal, dass der Entstehungsort der meisten Ekzeme im Darm sitzt. Da das Pferd auch extrem anfällig für Kotwasser war, leuchtete es mir sofort ein. Das A und O für die Vorbeugung von Scheuern und Ekzemen ist eine gesunde Darmflora! Dies hängt damit zusammen, dass die Giftstoffe, die bei den Fermentationsumschichtungen im Darm entstehen auch über die Haut ausgeschieden werden. Dabei entstehen winzige Risse in der Hautoberfläche (für uns Menschen meistens nicht wahrnehmbar), durch diese winzigen Verletzungen werden die Insekten jedoch vermehrt angelockt, setzen sich auf diese Stellen und saugen Blut. Der Speichel der Insekten reizt die ohnehin angegriffenen Hautpartien zusätzlich vermehrt und der quälende Prozess des Juckreizes und Scheuerns beginnt und vermiest den betroffenen Pferden die schönste Zeit des Jahres!

Sollte Ihr Pferd dennoch juckende Stellen haben und sich scheuern, haben wir sehr gute Erfahrungen mit den Ekzemer-Produkten der Firma Zedan gemacht. Ebenso verwenden wir die Insektenlotion von Zedan gerne - auch für uns als Reiter ;) Sofern die Pferde nicht stark schwitzen, sind wir auch mit der Wirkungsdauer zufrieden.

Persönliche Empfehlung:

Insofern empfehle ich während des Anweidens iWEST Magnozym über ca. 8 Wochen zu füttern - bei empfindlichen Pferden, die zu Koliken, Blähungen oder Ekzemen neigen würde ich es während der Weidezeit sogar unterstützend, vorbeugend beibehalten. Damit konnten wir jegliche Probleme dieser Art absolut minimieren.

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