Magen

In vielen Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass Pferde sehr anfällig für Magenprobleme sind.

Magen

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Sehr viele Pferde leiden an Magenproblemen. Und sehr viele Probleme unserer Pferde hängen mit Magenproblemen zusammen. Dies war mir lange Zeit nicht bewusst – ich dachte viele Jahre, dass die... mehr erfahren »
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Natürlich stehen Magenprobleme beim Pferd in einem engen Zusammenhang mit Stress beim Pferd. Und natürlich bedeuten Turniere Stress für unsere Pferde und es ist auch richtig, dass viele Turnierpferde an Magenproblemen leiden. Aber es ist keinesfalls so, dass Freizeitpferde weniger von Magenproblemen betroffen sind.

Der Grund hierfür ist nämlich, dass der Faktor „Stress“ als Auslöser für Magenprobleme und Magengeschwüre bei unseren Pferden sehr weit gefächert ist und teilweise gar nicht richtig greifbar ist. Fast kein Pferdebesitzer – und gibt er sich auch die allergrößte Mühe – kann es schaffen seinem Pferd, einem Fluchttier, gänzlichen Stress zu ersparen. Dafür reicht es nicht, seinem Pferd Turniere zu ersparen und nur gelegentlich gemütlich auszureiten – wenn z.B. der Boxennachbar oder die Herde nicht passt, kann dieses Pferd anfälliger für Magenprobleme sein, als ein Turnierpferd.

Magenprobleme beim Pferd können sich bis hin zu blutenden Magengeschwüren verschärfen

Allerdings sind die Symptome für Magenbeschwerden sehr vielfältig und können deshalb oftmals nicht eindeutig zugeordnet werden.

Während manche Pferde häufig koliken und damit ein Indiz für Magenprobleme liefern, koliken andere nie aber bauen trotz Training und ausreichendem Futter immer weiter ab. Manche Pferde sind beim Reiten auffällig klemmig, verhalten sich und verweigern Sprünge. Aber es gibt auch Pferde, die ohne Auffälligkeiten ihr Training absolvieren - aber immer introvertierter werden. Manchmal zeigen die Pferde aber auch beim Reiten keine Anzeichen, sondern eher in ihrer „Freizeit“ und im Umgang.

Hier finden eine Liste typischer Anzeichen für Magenprobleme beim Pferd:

  • Unterbrechen der Krippenfutteraufnahme
  • Stumpfes Fell
  • Vermehrte Speichelbildung (oft nach der Krippenfutteraufnahme)
  • Mangelndes bzw. deutlich erschwertes Hinlegen
  • Vermehrtes Leerkauen, Gähnen
  • Metalllecken
  • Erde/ Sand/ Kot/ Späne fressen
  • vermehrtes Koppen bei Koppern
  • Absondern von den Artgenossen
  • Vermehrte Aggression
  • Unwillen beim Putzen
  • Unwillen beim Anfassen des Bauches oder der Gurtlage
  • Abwehrverhalten beim Gurten/ Aufsitzen
  • extreme Triebigkeit
  • zögerliches Bergabgehen
  • Vermehrte oder auch verringerte Trinkwasseraufnahme (wird durch Selbsttränke leider oft übersehen)
  • Maulgeruch
  • Zähne knirschen
  • „Aufstoßen“
  • Häufiges Pinkeln, „Entlastungs-Stellung“
  • zögerliche / mäkelige Heuaufnahme
  • selektive Heuaufnahme (nur sehr weiches oder sehr grobes Heu)
  • Präferenz von Stroh über Heu, vermehrtes Stroh fressen
  • bevorzugt Heu fressen vor Krippenfutteraufnahme
  • übermäßige Salzlecksteinnutzung
  • allgemeine „Fressgier“/ Dauerhunger (sofern kein EMS vorliegt)

Sie können sich nicht vorstellen, wie oft ich in Ställen, wenn ich mir für unsere Pferde mehr Heu wünschte, den Satz gehört habe: „Wir füttern mehr als genug Heu, schauen Sie doch mal wie dick die Pferde hier alle sind.“ Auch ein dickes Pferd kann zu wenig Heu bekommen und oft sehen diese Pferde auch nur dick aus. Der sog. Hungerbauch ist ein häufig zu beobachtendes Phänomen.

Ein dickes Pferd kann genauso wahrscheinlich Magenprobleme haben. Es haben keineswegs nur dünne Pferde Magenprobleme. Prinzipiell ist möglicherweise sogar das Gegenteil der Fall! Pferde mit einem übersäuerten Magen haben ständig das Gefühl irgendwas fressen zu müssen, um die Magensäure zu puffern. Sie stürzen sich voller Heißhunger auf alles bis hin zu Stroh oder nagen Holz. Dieses Phänomen ist auch bei Menschen mit Magenproblemen zu beobachten. Die betroffenen Pferde haben quasi nie ein gesundes, zufriedenes Sättigungsgefühl. Also auch Pferde, die gut und gerne fressen und tendenziell zu dick sind – können an einem Magenproblem leiden!

Und es gibt Pferde, die immer dicker werden, weil sie das Bedürfnis haben ständig irgendwas fressen zu müssen, um Magensäure zu puffern. Häufig fressen diese Pferde viel Stroh, nagen Holz, schlecken Metall. In den meisten Fällen ziehen Magenprobleme über kurz oder lang Darmprobleme nach sich und die Pferde neigen zu Kotwasser oder Durchfall. Insofern hängen Magen- und Darmprobleme beim Pferd fast immer zusammen.

iWEST Magnoguard eine Wohltat für den Magen Ihres Pferdes 

Das Zusatzfutter iWEST Magnoguard ist in der Tat eine wunderbare Unterstützung für die Magengesundheit unserer Pferde. Ich habe sogar auch schon oft Kunden gehabt, die sich gar nicht so richtig sicher waren, ob ihr Pferd überhaupt Magenprobleme haben kann. Bereits nach wenigen Tagen Fütterung von iWEST Magnoguard konnten sie eine deutliche Verbesserung im Verhalten Ihres Pferdes feststellen. Oft hilft bei dem Verdacht auf Magenprobleme bei Ihrem Pferd tatsächlich einfach mal der Versuch eine Kur mit iWEST Magnoguard zu machen. Sollte sich das Verhalten Ihres Pferdes in dieser Zeit positiv verändern, ist dies ein gutes Indiz dafür, dass Ihr Pferd scheinbar tatsächlich an kleineren oder größeren Magenproblemen leidet. Ich persönlich ziehe diesen harmlosen Versuch einer aufwändigen und unangenehmen Diagnose durch eine Gastroskopie für unsere Pferde vor. Hinzu kommt, dass eine Gastroskopie auch nicht immer wirklich aussagekräftig ist.

iWEST Magnoguard pflegt die empfindlichen Magenschleimhäute des Pferdes. iWEST Magnoguard kann Pferden mit Magenproblemen helfen, indem dessen Inhaltstoffe die Magenschleimhaut mit einer schützenden Gelschicht auskleiden und dadurch vor Reizungen durch die Magensäure schützen. Des Weiteren enthält iWEST Magnoguard Calciumcarbonat und die Aminosäure L-Threonin wodurch die Magensäure mild abgepuffert werden kann. Somit kann durch die Zufütterung von iWEST Magnoguard einem übersäuerten Magen bei Ihrem Pferd entgegengewirkt werden.

Die Fütterung von Pferden mit Magengeschwüren & Pferden mit Magenproblemen

Damit die Magenprobleme Ihres Pferdes erfolgreich abklingen können, ist die Fütterung Ihres Pferdes von großer Bedeutung. Letztlich ist die angepasste Fütterung bei Pferden mit Magenproblemen nicht nur in der akuten Phase empfehlenswert – sondern auch darüber hinaus. Denn Pferde, die einmal an Magenproblemen litten, behalten die Neigung dazu meist ihr Leben lang bei. Insofern sollte dies immer im Hinterkopf des Besitzers bleiben.

Sollte Ihr Pferd hochgradige Magenprobleme haben und von Ihrem Tierarzt ein Mittel wie z.B. Gastrogard bekommen, so sollten Sie in dieser Zeit auch keinesfalls Getreide füttern. Ich habe schon oft erlebt, dass Pferde dieses Mittel zwar durchaus richtigerweise verordnet bekommen – aber nicht auf die damit zusammenhängende notwendige Umstellung der Fütterung des Pferdes mit Magengeschwür hingewiesen wurden. Mittel wie Gastrogard hemmen die Produktion der Magensäure, wodurch der Magen relativ schnell zur Ruhe kommen kann – jedoch ist die Magensäure sehr wichtig für die Verdauung von Getreide. Wird das betroffene Pferd nun also nicht auch noch getreidefrei ernährt, kann es zu Problemen der Stärkeverdauung und folglich Darmproblemen kommen. Außerdem sollte man sich bewusst machen, dass ein Mittel, das die Bildung der Magensäure blockiert auch nicht einfach beliebig eingesetzt werden sollte – denn es ist schon ein Eingriff in den Organismus Ihres Pferdes! Grundsätzlich hat auch die Magensäure hat eine wichtige Funktion für den Organismus unseres Pferdes.

Das wichtigste bei einem Pferd mit Magenprblemen ist Heu in guter Qualität und nicht zu grober Struktur. Dies können Sie überprüfen, in dem Sie ihr Heu in die Hand nehmen und zusammendrücken - es sollte nicht unangenehm in Ihre Handflächen pieksen!

Wir empfehlen 2 kg Heu/100 kg KGW/Tag. Bei einem Pferd mit 600 kg KGW wären dies also 12 kg Heu/Tag.

Wenn darüber hinaus Getreide gefüttert werden soll – dann bitte Hafer!

Sofern zusätzliche Energie benötigt wird, ist Hafer von allen Getreidearten das magenschonenste Getreide. Wir empfehlen bei Pferden mit gesunden Zähnen ganzen Hafer, da dieser sorgfältiger gekaut werden muss. Dadurch wird mehr Speichel produziert und die im Speichel enthaltenen Bicarbonate puffern die Magensäure und unterstützen so die Magengesundheit.

Grundsätzlich sollte bei Pferden mit akuten Magenproblemen im Idealfall aber (vorübergehend) komplett auf eine getreidefreie Fütterung umgestellt werden. Der Hintergrund davon ist, dass die im Getreide enthaltene Getreidestärke die Magensäurebildung zusätzlich anregt und dadurch die Schleimhäute vermehrt gereizt werden.

Besonders gute Erfahrungen haben wir hier mit den getreidefreien Alpengrün Produkten von Agrobs gemacht. Bewährt haben sich auch die entmelassierten Rübenschnitzel SpeediBeet von Pavo.

Bei Pferden, die einen hohen Energiebedarf haben und sportlich intensiv gefordert werden, sind z.B. auch das Low Glycaemic von Mühldorfer ein geeigneter, getreidefreier Kraftfutterersatz.

Auch nachdem die Magenprobleme ausgeheilt sind - dies dauert in der Regel 2-3 Monate, sollte die Getreidemenge (im Idealfall Hafer) moderat gehalten werden. Eine dauerhafte getreidefreie Fütterung ist ebenfalls durchaus möglich. Wir haben sehr viele Rückmeldungen von Kunden bekommen, die das Gefühl haben, dass Ihre Pferde getreidefrei einfach besser zu reiten sind und sich wohler zu fühlen scheinen. 

Viele Turnierreiter denken, dass es nicht möglich ist ein Sportpferd getreidefrei mit ausreichend Energie zu versorgen. Aber ich kann Ihnen versichern, dass wir sogar schon erfolgreich Pferde „getreidefrei zur Olympiade“ gefüttert haben. Dies ist also mit den richtigen und vor allem hochwertigen Komponenten durchaus möglich.

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